Am 21.02.‘26 hatten wir wieder einen wunderbaren Vormittag im Hog’n Dor beim Frühstückstreffen für Frauen.
Nach dem leckeren Frühstück mit anregenden Gesprächen am Tisch, zwei Sketchen und einem Erfahrungsbericht, hörten wir einen hochinteressanten Vortrag über Kommunikation.
Frau Carola L’hoest erinnerte uns daran, dass wir ja, soviel es an uns ist, möglichst mit allen Menschen im Frieden leben sollten. Das ist aber nicht so einfach, da es etliche „Verhaltensoriginale“ gibt. Man kann aber nur sich und nie die Anderen ändern. Da hilft es, die menschlichen Mechanismen besser zu verstehen.
Unser ICH ist geprägt von verschiedenen Komponenten. Das „Erwachsenen-ICH ist flankiert vom Eltern-ICH und dem Kindlichen-ICH. Das Eltern-ICH gibt es in kritisch und fürsorglich. Das Kindliche sogar in drei Variationen: angepasst, rebellisch oder frei (kreativ).Wenn nun jemand etwas zu mir sagt, meint der es vielleicht fürsorglich, aber ich fühle mich angegriffen, weil ich mit dem kindlich-rebellischen Ohr höre.
Für diese Transaktionsanalyse gab Frau L’hoest uns sehr anschauliche Beispiele, in denen wir uns gut wiederfinden konnten.
Wir haben viel gelernt, und die Einsicht, dass nicht nur wir solche Verhaltensmuster haben, sondern auch unser Gegenüber, hilft vielleicht in Zukunft, besser zu reflektieren und sachlich zu bleiben.
Es war ein sehr vergnüglicher und lehrreicher Vormittag.